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   Am 8. August 1946 trafen sich 13 evangelische Pastoren aus Mittelpolen und 40 Gemeindeglieder, von denen die meisten aus Lodz stammten, in Treysa, Nordhessen, um das „Hilfskomitee der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen“ zu gründen.

 

Pastor Arthur SchmidtMit der Leitung des Hilfskomitees wurde zunächst Pastor Otto, ehemals Lodz, beauftragt. Aber bereits am 26. Februar 1947 legte er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder.

 

Pastor Dr. Erich Dietrich führte es fort, bis am 16. Juni 1948 Pastor Arthur Schmidt zum neuen Vorsitzenden berufen wurde. Er übte sein Amt bis zum Jahre 1986 aus.

Von ihm übernahm Pastor i. R. Georg Sichler den Vorsitz bis zum Dezember 2012.

Ab 1. Januar 2013 führt Pastor i. R. Georg Leupold den Vorsitz.

 

           Die Kanzlei der Evangelischen Kirche in Deutschland beauftragte am 1. April 1947 das Hilfskomitee mit der kirchlichen Versorgung der ihm zugehörigen Pfarrer und Gemeinden, wobei es aber die Zuständigkeit aller landeskirchlichen Stellen zu wahren habe und in allen Fällen ein Einvernehmen mit ihnen herzustellen sei. 

 

Pastor Georg SichlerDas Hilfskomitee setzte für seine Arbeit folgende Prioritäten:

 

1. Pflege und Erhaltung der bestehenden kirchlichen und kulturellen Bindungen

2. religiös-karitative Betreuung

3. Hilfe bei der Suche nach Familien- und Gemeindeangehörigen

4. Förderung der Seßhaftmachung der Flüchtlinge; Registrierung, Beratung und  Unterstützung der Auswanderungwilligen

 

Die Hauptgeschäftsstelle des Hilfskomitees befand sich bis zum 31. Dezember 1951 in Ansbach, ab 1. Januar 1952 befindet sie sich in Hannover.

 

Seit Oktober 1949 gibt das Hilfskomitee ein eigenes Mitteilungsblatt „Weg und Ziel" heraus, das bis heute erscheint.

 

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Hilfskomitee der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen e. V. | hilfskomitee@t-online.de