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T E R M I N E   2019

 

09.03.2019                15.00 Uhr    Ostgottesdienst in der Bonhoefferkirche Hannover,                                                                 Mühlenberger Markt 5

 

13.04.2019                 Mitgliederversammlung des Hilfskomitees in Hannover

 

24. - 26.05.2019         Bundeskulturtagung der LWW im Bonifatiushaus in Fulda

 

19. - 23.06.2019         37. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dortmund

 

31.08.2019                 15.00 Uhr    Ostgottesdienst in der Bonhoefferkirche Hannover,                                                                  Mühlenberger Markt 5

 

06. - 08.09.2019         27. Museumsfest im Wolhynier Umsiedlermuseum in Linstow

 

07. - 17.09.2019         Wolhynienreise nach Shitomir (Historischer Verein Wolhynien e.V.)

 

05.12.2019                 15.00 Uhr    Ostgottesdienst in der Bonhoefferkirche Hannover,                                                                  Mühlenberger Markt 5

 


 


 

 

Jahreslosung 2019

 

Suche Frieden und jage ihm nach.

Psalm 34,15

 

Diese Jahreslosung will uns Beine machen, fordert auf, uns zu bewegen, zu laufen, zu eilen, ja noch mehr: zu jagen. Wer in der warmen Stube sitzt, womöglich noch in Pantoffeln, der wird nicht suchen oder finden können, schon gar nicht den Frieden, den der Beter des Psalms vor Augen hat. Da muss er hinaus, muss sich sputen, muss in die Hufe kommen, wie man so sagt. Gemütlich ist etwas anderes als das, wozu aufgefordert wird. Und auch das Schuhwerk muss passen und geeignet sein, will ich schnell ans Ziel kommen. Denn es geht hier nicht um Belangloses, sondern um Wesentliches, geht darum, Leben zu bewahren, zu schützen, anstatt es dem Krieg und der Vernichtung auszusetzen. Alle diejenigen, die sich weltweit für Verständigung und Frieden einsetzen, können ein Lied davon singen, wie mühsam es ist, Frieden zu suchen, zu finden und ihm auf der Spur zu bleiben. Neben einem langen Atem braucht es viel Gespür und immer neue Anläufe und Versuche zu fassen, was eigentlich nicht zu fassen ist – und doch erjagt werden sollte um des Menschen und der Schöpfung willen: Friede auf Erden.

            Selten beständig, nie verlässlich, – gefasst – und schon wieder entglitten. Und das Ganze beginnt von vorn: Suchen, finden, schließen, sichern. Es ist zum Verzweifeln.

            Irgendwann einmal müsste doch jeder Mensch zur Vernunft kommen, müsste aus der Geschichte lernen, müsste endlich begreifen, dass es bei allem Kampf und Streit, der zum Leben gehört, keine wirkliche Alternative gibt zum Frieden. Offensichtlich unbelehrbar – „der Mensch“. Mit seinen Ideen und Entwicklungen bereits im Übermorgen, mit seinen Trieben jedoch im Vorgestern verhaftet. Die Folgen sind und bleiben katastrophal – für Mensch und Natur. Und es wird wieder reichlich gezündelt unter uns, - leider. Die alten tot geglaubten Dummheiten feiern fröhliche ihre Wiedergeburt. International.

            Jedoch der Traum vom Frieden nährt weiterhin unsere Hoffnung. Die Sehnsucht bleibt trotz der bitteren Erfahrungen und Enttäuschungen in uns lebendig. Und das ist gut so. Hier kann das, was uns die Boten Gottes verkündigen, wieder ermutigen. Friede auf Erden! Doch damit es nicht heimische Idylle bleibt, sollten wir hinaus, sollten suchen und sollten jagen: dem Frieden nachjagen!

            Wiegen wir uns nicht zu sehr in Sicherheit. Konflikte lauern überall. Wie schnell wandeln sie sich in Kriege. Diejenigen jedoch, die den Frieden suchen, stehen oftmals allein da, sind, waren und bleiben gefährdet, werden selbst gesucht, gejagt und verfolgt. Nicht selten auch gewaltsam beiseite geschafft.

 

Hier wird nicht die Masse angesprochen, sondern der Einzelne ist gefordert:

Ich - und Du.

Suche ...!

 

Georg Leupold

סוּר מֵרָע, וַעֲשֵׂה-טוֹב;   

   בַּקֵּשׁ שָׁלוֹם וְרָדְפֵהוּ.

 

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Hilfskomitee der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen e. V. | hilfskomitee@t-online.de