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Gedanken zum Monatsspruch Juni 2021

 

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Apg 5,29 (L=E)

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Gehorchen kommt von „hören“, es ist die Summe dessen, was ich höre.

 

Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsere Eltern und Herren nicht verachten noch erzürnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, sie lieb und wert haben. (Martin Luther, Kleiner Katechismus, I. Hauptstück, Erklärung zum 4. Gebot)


       Viele, manchmal zu viele erwarten von mir Gehorsam. Viele fordern, manche gehen dabei aber einen anderen Weg. Sie locken, sie ködern, sie suchen, mir etwas einzureden, was eigentlich nicht meins ist. Sie machen es geschickt, schleichen sich gewissermaßen in mein Gehör (und mein Auge) – sie werben um mich.


            Ob fordernd, bittend, überzeugend oder verführend – immer wollen sie mich für etwas gewinnen, für Wichtiges und Unwichtiges, versuchen diesen oder einen anderen Weg, um mich zu leiten, wohin ich nicht unbedingt gehen möchte.


            Bei diesen Versuchen spielt das „man“ oft eine entscheidende Rolle. Das tut man – oder – das tut man nicht.. Das gehört sich – oder das gehört sich nicht!


            Mir gefällt das „man“ nicht – auch wenn es mich auf einen vermeintlich guten Weg führen will. Lieber würde ich es durch „ich“ ersetzen: Ich muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Auch das „muss“ weckt in mir den Widerspruch, auch wenn es gut gemeint ist auf meinem Weg – wohin?


            Ich sollte Gott mehr gehorchen als den Menschen, das nimmt den Druck von mir. Aber dann wird die Sache wieder zu „schwammig“, zu auslegungsbedürftig.


            Allerdings ist die Sache immer auslegungsbedürftig, wenn ich es genau nehme. Man muss Gott mehr gehorchen als den „Man“, den Menschen. Wie auch immer, am Ende bleibt in jedem Fall: Höre auf Gott mehr als auf „den Menschen“! Nur: was ist von Gott gesagt – und was vom Menschen?


            Schon seit einiger Zeit höre ich – ganz allgemein gesagt - nicht mehr ganz so gut wie einst. Der HNO-Mediziner möchte es mir als eine Krankheit darstellen. Ich selbst sehe es eher als eine Alterserscheinung, die es einfach so anzunehmen gilt. Was lässt nicht alles nach, wenn ich alt werde? Und ich bin alt.


            Natürlich ist es heute mit technischer Hilfe möglich, diese Erscheinung zu mildern, zu korrigieren, - ein wenig, wenn es weniger kostet, ein wenig mehr, wenn es teurer wird. Ich habe es versucht, und, ich konnte tatsächlich wieder viel mehr hören als zuvor. Wesentliches und Unwesentliches – wie in jungen Jahren auch.


            Leider gelang es der Hörhilfe nicht, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Wie sollte sie auch wissen, was ich für wesentlich oder unwesentlich halte? Beides kam jetzt lauter als bisher bei mir an. Ein entsprechendes Filtern gelingt noch immer nicht, wie schon in jungen Jahren.


            Und genau hier liegt das Problem, in jungen wie in alten Jahren, ohne oder mit Hörhilfe: Das Richtige zu hören, nämlich das, was mir Gott sagt aufzunehmen, es in mir wirken zu lassen und danach zu handeln. Was mir fehlt ist solch ein Filter, der unterscheiden kann. Ganz einfach, - oder?


            Eine gewisse Anleitung hierzu finde ich beispielsweise bei dem Propheten Micha: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.              ( Micha 6 Vers 8)

 


 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Glaubensgeschwister,

 

       heute wende ich mich an Sie mit einer Bitte. Es geht um die Unterstützung der Renovierung des Mausoleums der Familie Kindler auf dem evangelischen Friedhof in Pabianice.

            Das Mausoleum wurde von der großindustriellen Familie Kindler in den Jahren 1907 – 1909 im Wiener Jugendstil errichtet.

            Der Zahn der Zeit nagte an dem Gebäude, so dass eine umfassende Renovierung unumgänglich wurde.

            Der Gemeinde ist es gelungen, Fördermittel der EU, so wie viele Spenden zu sammeln. Die Bauarbeiten sind eigentlich abgeschlossen, die Finanzierung leider noch nicht. Es fehlen ungefähr 125.000,00 €. Deswegen wende ich mich im Namen unserer Gemeinde, als Mitglied des Kirchenvorstandes, an Sie mit einer Bitte um Unterstützung.

            Der Gemeinde ist es möglich, nach Bedarf Spendenbescheinigungen auszustellen, die auch von den deutschen Finanzämtern anerkannt werden.

 

            Bitte leiten Sie diese Nachricht an Ihre Freude und Bekannten weiter.

 

Wir sind dankbar für jegliche, auch kleine (!) Spenden.

 

Der Apostel Paulus ruft uns auf:

„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“

                                                                                                                                                       Gal 6, 9+10

 

Mit christlichen Segenswünschen,

 

Peter Kirsch

 

Mitglied des Kirchenvorstandes der ev.-augsburgischen Gemeinde Pabianice

 

 


 

 

Die Renovierung des Mausoleums in Pabianice ist so gut wie abgeschlossen

– die Finanzierung leider noch nicht

 

Noch immer fehlen  der evangelischen Kirchengemeinde etwa 125.000 €.

 

Viele Spenden kamen von Gemeindegliedern und Förderern in Pabianice - und von Lesern des "Weg und Ziel".

 

Die Stiftung „World Monuments Fund“ (https://www.wmf.org/project/kindler-chapel-pabianice-evangelical-cemetery) mit Sitz in New York hatte die Begräbniskapelle auf die „2020 World Monuments Watch“ - Liste gesetzt und 50.000 Euro in Aussicht gestellt, wovon bis jetzt nur ein Bruchteil angekommen ist. „Es wär’ zu schön gewesen ... es hat nicht sollen sein“ ... ?

 

Die Stadt Pabianice selbst hält sich bislang vornehm zurück, obwohl auch sie von dem Projekt indirekt profitieren würde.

 

Von uns „alten Pabianicern“ leben immer weniger, und die wenigen haben bereits gespendet oder ihnen fehlen die finanziellen Mittel hierfür. Dabei müssten wir „nur“ rund 100 Pabianicer finden, die in der Lage sind, je 1.000 Euro zu spenden (oder 200 je 500 Euro, oder ... oder ...), um die evangelische Kirchengemeinde Pabianice vor der finanziellen Notlage im Juni zu retten.

 

Bitte suchen Sie mit!

Parafia Ewangelicko - Augsburska

ul. Zamkowa 8

95-200 Pabianice

Bankkonto bei der ING Bank Śląski

IBAN: PL56 1050 1461 1000 0022 7598 5675

Nr BIC (SWIFT): INGBPLPW

Im Textfeld tragen Sie bitte ein: Renovierung des Mausoleums

 

  

 

 

 

 

 Von den erhofften 100 großzügigen Spendern hat sich inzwischen einer gefunden.

Jetzt benötigen wir "nur noch" ........  !!!

 


 

 

 

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Hilfskomitee der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen e. V. | hilfskomitee@gmx.de